In dieser Ausgabe geht’s zur Sache: Der Artikel beschäftigt sich mit den „Dingen“ und ihrer Rolle in der Kulturgeragogik. Im Alter tauchen „Dingsda“ und „Dingsbums“ schon mal häufiger auf, wenn uns etwas entfallen ist. Andererseits wecken Dinge wie Alltagsgegenstände, Kleidungsstücke oder Fotografien Erinnerungen, bringen uns zum Erzählen und verbinden uns mit anderen.
In der Gerontologie gibt es hierzu einen theoretischen Ansatz: Die Materielle Gerontologie stellt nicht allein den Menschen ins Zentrum ihrer Untersuchungen, sondern bezieht Dinge, Räume, Körper und Technologien in die Analyse ein. Alter(n) als ein mehr als menschliches Phänomen zu betrachten, hilft uns zu verstehen, wie wir mit unserer Umwelt verwoben sind. Die Wissenschaftlerinnen Anamaria Depner und Anna Wanka erläutern uns dieses Zusammenspiel mit den Dingen.
Die kulturgeragogische Praxis bringt viele Dinge ins Rollen: Im Projekt „Lieblingsstücke“ haben die Kulturgeragogin Ursula Pietsch-Lindt und die Künstlerin Ulrike Oeter gemeinsam mit 23 älteren Menschen anhand von Fotografien, Schreiben und biografischen Gesprächen ihre emotionale Beziehung zu Lieblingsdingen erkundet und in Szene gesetzt.
Text: https://www.kubia.nrw/wissen/magazin/zur-sache-kulturgeragogik-der-dinge/