Deutsche im mittleren und höheren Alter sind gegenüber gesellschaftlichen Krisen nicht dauerhaft widerstandsfähig. Eine Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys zeigt: Zentrale Merkmale für das psychosoziale Wohlbefinden haben sich seit 2021 deutlich verschlechtert. Die Forschenden untersuchten depressive Symptome, Lebenszufriedenheit und Einsamkeit bei Menschen ab 40. Die Ergebnisse: Seit 2021 sinkt die Lebenszufriedenheit, Einsamkeit und depressive Symptome nehmen zu. Die Forschenden führen das darauf zurück, dass gesellschaftliche Belastungen schon lange anhalten und sich überlagern.
Bildung und Lernen im Alter können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die persönliche Resilienz zu stärken und sich gemeinsam mit anderen mit den aktuellen Herausforderungen auseinanderzusetzen.