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Ein Mann und eine Frau spielen auf einem Tablet Klavier
© BAGSO / Sachs

Nachricht vom 24. Januar 2022

Tipp zum Tag der Bildung: Lern-Apps testen

Das Jahr 2022 ist noch jung, die guten Vorsätze sind noch frisch und der heutige Internationale Tag der Bildung bietet einen idealen Startpunkt, etwas Neues zu lernen. Ob Englisch-Kenntnisse auffrischen, in aktuellen Debatten mitdiskutieren oder ein neues Hobby entdecken: Wir lernen lebenslang, auch fernab von Schulbank und Kursraum. So können auch mittlerweile zahlreiche Apps beim Lernen helfen – ob gemütlich auf dem Sofa oder unterwegs auf Reisen. Neben den zahlreichen Anwendungen, die beim Pauken für die Schule oder die Berufsausbildung unterstützen, gibt es viele Lernmöglichkeiten, die sich an alle Altersgruppen richten. Einige stellen wir Ihnen hier kurz vor.

Einstig in die digitale Welt

Die Lern-App „Starthilfe – digital dabei“ der LFK – Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg hilft bei den ersten Schritten mit dem Smartphone und Tablet.

Datenkompetenz

Stadt – Land – DatenFluss“ heißt die App des Deutschen Volkshochschulverbands. Sie befasst sich mit vielen Fragen rund um Daten, Datenschutz und Datensicherheit. Auch die Simon-App von Deutschland sicher im Netz hilft dabei, sich sicher und souverän im Internet zu bewegen.

Sprachen lernen

Zwei der bekanntesten Apps zum Sprachenlernen sind „Babbel“ und die kostenlose Variante „Duolingo“. Duolingo wurde mit dem Ziel erstellt, Bildung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Seit 2017 wird bei der Benutzung der kostenlosen Version Werbung geschaltet. Das Sprachenlernen erfolgt spielerisch und mit viel Lob für absolvierte Lektionen. Von der Ausgangssprache Deutsch kann man Englisch, Spanisch und Französisch lernen, beherrscht man Englisch, ist die Auswahl sehr viel größer. Duolingo kann man über die App auf Smartphones und Tablets nutzen oder am PC. Kennt man jemanden, der auch mit Duolingo lernt, kann man sich miteinander verknüpfen und gegenseitigsimon motivieren. Mehr Informationen zur Funktionsweise gibt es in diesem Erklärvideo und auf der offiziellen Webseite. Babbel ist eine sonst kostenpflichtige Alternative, entwickelt in Deutschland. Bei Babbel stehen aktuell 14 Sprachen zur Auswahl und auch hier kann über eine App oder am PC gelernt werden. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite. Einen Vergleich mehrerer Apps finden Sie auf der Website t3n. Tipp einer unserer lokalen Partner: Auch mit dem beliebten und sehr gut auf dem Smartphone spielbaren Wortquiz “Wordle” kann man seinen englischen Wortschatz täglich um eine Vokabel auffrischen.

Politische Bildung

Die Bundes- und die Landeszentralen für politische Bildung haben Apps zu ganz verschiedenen Themen veröffentlicht, so gibt es eine Anwendung, in der Sie politische Begriffe nachschlagen können, eine Reise zu Resten der Berliner Mauer oder Tipps für schlagkräftige Argumente gegen Stammtischparolen.

Musik und Kultur

Die Klavierstunde oder die Ukulele-Lehrerin werden Apps sicher nicht ersetzen, aber es gibt durchaus Anwendungen, die einen spielerischen Einstieg in ein neues Instrument bieten oder motivieren, die eigene Musikalität wiederzuentdecken. Oder Museen der Welt zu besuchen! Einer der bekanntesten Musik-Lern-Apps für Gitarre, Klavier, Bass, Ukulele und Gesang ist „Yousician“. Mehr zur Frage, ob man ein Instrument per App lernen kann, bietet ein Artikel der Süddeutschen Zeitung. Vom Wohnzimmer aus das Museum of Modern Arts (MoMa) in New York besuchen, die National Gallery in London oder die Museumsinsel in Berlin – das ist möglich! Mit „Google Kunst & Kultur”, einer nicht gewinn-orientierten Sparte von Google, braucht es nur ein Gerät und eine Internetverbindung, um virtuell durch ein Museum zu laufen, Ausstellungen anzusehen oder einzelne Objekte so nah zu betrachten, wie es vor Ort gar nicht möglich wäre. Mehr Informationen in unserem Aktuelles-Beitrag vom Juli 2019.

Verkehrsregeln auffrischen

Rechts vor links, die Regel kennen die meisten Menschen seit der Grundschule, doch wie steht es zum Beispiel um den Einsatz neuer digitaler Fahrzeugassistenten? Mit Apps wie der „Führerschein-App“ lassen sich die neuesten Verkehrsregeln auffrischen. Immerhin wird auch der amtliche Fragenkatalog halbjährlich aktualisiert.

Bitte beachten Sie, dass einige Apps Kosten verursachen. Zum Check des Datenschutzes lohnt bei noch unbekannten Apps zuvor ein Blick auf den App-Checker. Weitere Tipps zu sportlichen Mitmach-Angeboten und spannenden Online-Vorträgen finden Sie in unserem Beitrag: Online-Lernen: kostenfreie Angebote im Netz vom April 2020. Haben Sie selbst gute Erfahrungen mit Lern-Apps gemacht?

Haben Sie eine Empfehlung für uns? Dann senden Sie uns gern eine Nachricht an info@wissensdurstig.de

Praxisbeispiele

Lernen Sie von den praktischen Erfahrungen anderer und lassen Sie sich inspirieren. Wir zeigen Ihnen verschiedene Beispiele, wie Bildung im Alter gelingt.

Übersicht der Praxisbeispiele - interner Link Öffnet den Link in einem neuem Fenster

 

 

Wussten Sie schon?

Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir! Dieser Satz geht auf den Philosophen Seneca zurück, der vor über zweitausend Jahren lebte. Es ist erstaunlich, dass dieses Thema in den Schulen immer noch brandaktuell ist.

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