Bildung im Alter: eine gestalttherapeutische Perspektive

Titelseite des Materials

© Foto: Psychosozial-Verlag

Bildung aus gestalttherapeutischer Sicht meint im Sinne von Selbstbildung: Wahrnehmen, was ist, entdecken, dass etwas möglich ist, und erproben, was geht. Mit dieser einfachen Formel zeigt sich, worauf es der Bildung im Alter ankommt: Die Ausgangslage realistisch anzuschauen und dann neue Perspektiven für das Alter zu entwickeln und Handlungsfelder zu finden, um das Leben sinnerfüllt und kreativ zu gestalten. Damit wird Bildung zu einem Lebenselixier und gleichzeitig zu einer anspruchsvollen Herausforderung. Die Humanistische Psychologie und speziell die Gestalttherapie geben den Konzeptionen von Bildungsarbeit mit Älteren und sehr alten Menschen in mehrfacher Hinsicht wichtige Impulse. Sie akzentuieren ein an dem Entwicklungs- und Entfaltungsmodell orientiertes Menschenbild, das auch im Alter trägt, sie bieten mit ihren aktivierenden Verfahren ein vielfältiges methodisches Know-how und bieten zudem Anhaltspunkte zur Definition der Aufgaben von Personen, die Bildungsprozesse mit Älteren im Sinne einer Entwicklungsbegleitung auf Augenhöhe anregen wollen.

Schlagworte: Entwicklungsaufgaben, Gestalttherapie, Bildungsarbeit mit kreativen Medien, Geragogik, andere Bildung, Bildung anders gestalten

 

Medium: Wissenschaftlicher Artikel oder Bericht

Herausgeber/Autoren: Bubolz-Lutz, Elisabeth

Erschienen in: Psychotherapie im Alter, Bd. 7 (S. 25-41)

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Psychosozial-Verlag


Wussten Sie?

Im Schlaf lernen. Dieser Ausspruch ist nicht nur bildlich gemeint, Kinder und auch Erwachsene lernen im Schlaf. Erlebtes wird im Tiefschlaf verarbeitet und im Gedächtnis gespeichert.

Sprechblase für Schlafen mit ZZZ, Quelle: Fotolia 177293430, fotolia.de | faye93
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