Führungen und Gruppenangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen in der Bundeskunsthalle in Bonn

Die Bundeskunsthalle Bonn bietet Besucherinnen und Besuchern verschiedene barrierefreie Angebote. Diese sollen einen kreativen und individuellen Zugang für Menschen mit besonderen Bedürfnissen gewähren. Damit stellt sich die Bundeskunsthalle Bonn den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft, u.a. im Zuge des demografischen Wandels. Dieses Angebot wird unter dem Stichwort „kulturellen Teilhabe” betrieben und wendet sich speziell an Menschen mit Seheinschränkungen oder einer Sehbehinderung, mit Höreinschränkungen oder einer Hörbehinderung, Menschen mit Lernschwächen/-schwierigkeiten oder einer geistigen Behinderung und Menschen mit demenziellen Veränderungen.

Auf der Seite der Bundeskunsthalle wird erklärt, wie kulturelle Teilhabe beispielsweise für Menschen mit Demenz gestaltet werden kann: „Um Menschen mit demenziellen Veränderungen den Zugang zu Kunst und Kultur auch weiterhin zu ermöglichen, haben wir seit einigen Jahren ein speziell auf die Bedürfnisse dieser Besuchergruppe ausgerichtetes Angebot fest in unser Programm aufgenommen. Dabei steht die sinnliche Erfahrung im Zentrum des Vermittlungsangebots. In entspannter Atmosphäre empfangen wir die Seniorinnen und Senioren zu einem Kaffeetrinken, um einander kennenzulernen und auf den gemeinsamen Ausstellungsbesuch vorzubereiten. Wir unterstützen den Ausstellungsbesuch durch sinnlich erfahrbare Materialien, wie zum Beispiel Kleidung, Werkzeuge, oder durch Musik, Duftproben etc. Die Veranstaltung soll ein gemeinschaftlich erlebtes, positives Ereignis darstellen. Gegenseitige Wertschätzung bildet eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe an Kunst und Kultur.”

 

Kategorie: Nordrhein-Westfalen

Projektverantwortung: Bundeskunsthalle, Bonn, E-Mail: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de


Zur Website für weitere Informationen (externer Link)

Wussten Sie schon?

Wie viele Nervenzellen hat das Gehirn? Erwachsene haben über 100 Milliarden Nervenzellen und jede dieser Nervenzellen hat zwischen tausend und zehntausend Verbindungen, sogenannte Synapsen, zu anderen Nervenzellen. Das Gehirn speichert so das Gelernte ab.

Quelle: Fotolia 78707112, fotolia.de | fotomek
Quelle: Fotolia 78707112, fotolia.de | fotomek